Künftige Stadträte besuchen Stadtkämmerer Günter Hoch – Ausweitung der Schulden von 4,7 auf 15,1 Millionen Euro geplant

Am 30. April besuchten die künftigen Stadträte von „Landau Gefällt mir.“ den Stadtkämmerer Günter Hoch. Die drei haben die Osterferien dazu genutzt, die vom Stadtrat beschlossene Haushaltssatzung zum Haushaltsplan 2014 durchzuarbeiten. Zum Haushalt gehört auch die Finanzplanung bis 2017.

Tobias Beer, Alexander Schweikl, Florian Mock und Stadtkämmerer Günter Hoch.

Tobias Beer, Alexander Schweikl, Florian Mock und Stadtkämmerer Günter Hoch.

Die Stadträte hatten sich viele Fragen notiert, die Ihnen bei der Durchsicht der Unterlagen aufgefallen waren. Obwohl die drei alle in irgendeiner Form Wirtschaft studiert haben, hatten sie so ihre Probleme mit der Lesbarkeit der Dokumente. Die Systematik ist aber so im Gesetz verankert und deshalb wird es nicht ausbleiben, dass man sich damit beschäftigen muss, um den Haushalt verstehen und zügig überblicken zu können. Günter Hoch beantwortete geduldig Frage um Frage.

Inhaltlich zeigten sich die drei vor allem erstaunt darüber, dass die Stadt eine so extreme Schuldenausweitung plant. Momentan hat die Stadt 4,7 Millionen Schulden (incl. Stadtwerke), knapp 15 Millionen sollen es bis 2017 werden. Viele der Projekte ziehen auch später laufende Kosten, beispielsweise im Unterhalt, nach sich. Die Erhöhung der Einnahmen und die kritische Prüfung der Ausgaben werden folglich im Fokus der Arbeit des zukünftigen Stadtrates stehen müssen.

2 Gedanken zu “Künftige Stadträte besuchen Stadtkämmerer Günter Hoch – Ausweitung der Schulden von 4,7 auf 15,1 Millionen Euro geplant

  1. Super Arbeit Leute,
    wer soll das verstehen, dass die Schuldenobergrenze soweit ausgeweitet werden soll, ist das nicht kontraproduktiv, auch wenn das Zinsniveau z. Zt. so niedrig ist?
    Natürlich ist es wichtig, dass investiert werden muss, aber die mtl. Belastung durch Zins u. Tilgung könnte, denke ich, besser genutzt werden.
    mfg Max Meier

  2. Vielen Dank Herr Meier für ihren Beitrag. Ich sehe die Situtation ähnlich kritisch wie sie. Wir müssen in der Zukunft deutlich abwägen in welche Projekte man investiert oder wo man besser die Finger davon lässt.
    Investitionen, zur Erhöhung der Einnahmen müssen deutlich gestärkt werden in der nächsten Periode. Auch muss die Betriebswirtwschaftlich gedacht werden nicht Förderoptimiert. Wir werden hier hartnäckig unseren Standpunkt im Stadtrat und in den Ausschüssen vertreten.

    Gruß
    Alex

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