„Landau Gefällt mir“-Stadträte informieren sich über die Arbeit des Bauhofs

Am Freitag, den 4. April, trafen sich kurz vor Arbeitsbeginn um 7:00 Uhr die gewählten Stadträte von „Landau Gefällt mir.“ mit Bauhofleiter Reinhold Weiß im Bauhof in der Siemensstraße. Im Rahmen der Vorbereitung auf ihr Mandat wollen sich die drei künftigen Stadträte in den nächsten Wochen einen Überblick über die Arbeit der verschiedenen Abteilungen und Betriebe der Kommune verschaffen.

Bauhofleiter Reinhold Weiß mit den künftigen Stadträten Florian Mock, Alexander Schweikl und Tobias Beer

Bauhofleiter Reinhold Weiß mit den künftigen Stadträten Florian Mock, Alexander Schweikl und Tobias Beer

Zuerst erklärte Reinhold Weiß den Dreien, wie die Arbeitseinteilung am Bauhof funktioniert. „Die einzelnen Fachbereiche wie die Gärtner oder die Schreiner erhalten Arbeitsaufträge. Manche davon sind eilig, manche haben ein Datum, bis zu welchem der Auftrag erledigt sein muss. Die Vorarbeiter können so relativ selbständig ihr Personal einteilen. Sobald ein Auftrag erledigt ist, bekomme ich als Bauhofleiter eine Rückmeldung. Aus der Rückmeldung geht auch hervor, wie viele Stunden und welches Material für einen Auftrag eingesetzt wurden. So können wir sowohl intern als auch extern präzise abrechnen. Am heutigen Freitag stehen z. B. die Vorbereitungen für den anstehenden verkaufsoffenen Sonntag auf dem Programm. Aber es gibt beispielsweise auch regelmäßig wiederkehrende Arbeiten. So wird in aller Regel jeder Spielplatz alle zwei Wochen in Augenschein genommen und der Abfall abtransportiert.“ Während dieser Ausführungen konnten die drei live beobachten, wie sich die Mitarbeiter die Aufträge übernahmen und in Teams mit den verschiedenen Fahrzeugen ausrückten.

Danach führte Reinhold Weiß über das Gelände. Schreinerei, Schlosserei, Tankstelle, Waschhalle, Maschinenhalle und das Salzlager wurden genau in Augenschein genommen. Besonders interessierten sich die Drei natürlich für den Personalstamm und für anstehende Investitionen. Insgesamt arbeiten 26 Mitarbeiter für den Bauhof. Ein Salzstreugerät steht nach 24 Jahren zum Ersatz an. Außerdem lässt man sich im Moment einen neuen Pritschenwagen anbieten, da eines der Fahrzeuge zum Austausch ansteht. Die beiden Unimogs sind  Baujahr 2004 und 2012. 2017 steht wieder eine größere Anschaffung an, dann soll der MAN-LKW entsprechend der Finanzplanung ausgetauscht werden. 2014 wird außerdem die Tankstelle des Bauhofs erneuert werden. Die Mittel dafür sind aber schon langfristig eingeplant.

Im weiteren Verlauf des Rundgangs diskutierte man über den Winterdienst, da dieser zwar in diesem Jahr keine große Rolle spielte, aber immer wieder zum Thema bei den Ortsversammlungen im vergangenen Wahlkampf wurde. Reinhold Weiß erklärte, dass im Bedarfsfall ab 3:00 Uhr morgens geräumt werde. Es gibt einen genauen Plan, nach dem der Winterdienst abläuft. Zuerst müssen die gefährlichen und steilen Straßenabschnitte geräumt werden. Das hat erste Priorität. Erst danach widmet man sich den weniger kritischen Stellen. Es sorgt zwar manchmal für Unmut, wenn in der Ebene im Wohngebiet oder im Dorf bei 5cm Schneefall morgens noch nicht geräumt ist. Aber man ist seitens des Bauhofs sehr darauf bedacht, mit vier Fahrzeugen und unter Zuhilfenahme externer Lohnunternehmer die beste, schnellste und sicherste Lösung für den Verkehr herzustellen. Reinhold Weiß machte aber klar, dass man stets ein offenes Ohr für die Anliegen und die Wünsche der Bürger hat und es jedem freisteht, sich im Bedarfsfall direkt an ihn zu wenden.

Am Schluss entwickelte sich noch die Idee, ob nicht ein „Tag der offenen Tür“ ein geeignetes Instrument wäre, die Aufgaben des Stadtbauhofes der Bevölkerung näherzubringen. So könnte sich die Bevölkerung selbst ein Bild von der Ausrüstung und der Leistungsfähigkeit des Bauhofs ein Bild machen. Diese Idee wird man auf alle Fälle weiterverfolgen.

Am Mittwoch, den 9. April, steht bereits der nächste Termin für die Drei an, dann trifft man sich mit Alois Wanninger, dem Leiter der Stadtwerke, um auch dort einen fundierten Einblick zu erhalten.

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