Lärmschutzwand an der Landauer Umgehungsstraße künstlerisch gestalten oder nicht?

Pfosten Wenn ein Beschluss des Bauausschusses von anderen Stadträten parteiübergreifend auf den Prüfstand gerät, müssen schon große Irretationen unter den Landauer Stadträten herrschen. Laut Bürgermeister Brunner sei das erstmalig, dass die Möglichkeit der Geschäftsordnung in der Weise strapaziert wird.
Der Stein des Anstoßes: Der Bauausschuss beschloss auf der neuen Lärmschutzwand ein farbiges Kunstobjekt, einen „symbolischen Regenbogen“ für 25.000 €, der sich an die Farbenlehre von Johann Wolfgang Goethe anlehnen soll. Nach Meinung des Künstlers soll so der vorbeifahrende Straßenbenützer nach Landau abbiegen, weil hinter der Lärmschutzwand fröhliche Bürger leben, die es zu besuchen gilt. Die überraschende Eintracht von acht Stadträten gegen diesen Beschluss will das „Kunstobjekt“ nun verhindern. U.a. äußern Stadträte Verkehrssicherheitsbedenken und Geldverschwendung.
Landau gefällt mir verfolgt diese regen Diskussion unter den Stadträten, den Stadt- und Dorfbürgern und in den „sozialen Netzwerken“ mit Interesse und bietet mittels nachstehender Umfrage eine Meinungsäußerung an.
Zugleich will Landau gefällt mir dem Gesamtstadtrat eine Entscheidungshilfe geben, für die am Montag, 25. November 2013, öffentliche Stadtratssitzung, bei der die Lärmschutz-Kunst auf der Tagesordnung stehen wird.

Lärmschutzwand an der Landauer Umgehungsstraße künstlerisch gestalten oder nicht?

Umfrageergebnisse

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9 Gedanken zu “Lärmschutzwand an der Landauer Umgehungsstraße künstlerisch gestalten oder nicht?

  1. Mehrfachnennung sollte möglich sein ( hier + Bemalen von Kindern – nur Kosten für Farbe und Wurstsemmeln, die Wurstsemmeln übernehm ich !)

    • Hallo,
      ich würde bei Mehrfachnennung hinzufügen: oder von Kindern bemalen lassen“, aber ganz ehrlich:
      wenn ich mehrere Stunden von A nach B unterwegs bin ist mir der fliessende Verkehr wichtiger als eine wie auch immer bemalte Schallschutzwand die ich bei konzentrierter Fahrweise nur, wenn überhaupt, unbewusst wahrnehme. Überlegungen ob die Menschen hinter dieser Wand glücklich sind?!?!? Ich denke, es ist besser das Geld für die Menschen hinter der Wand einzusetzen.

  2. Da große Flächen sowieso Kids anlocken, sie zu besprühen oder sie zu gestalten, sollten sie ihnen doch gleich zur Verfügung gestellt werden. Da können sie sich endlich mal großflächig und legal künstlerisch – kreativ austoben. Der Bauzaun der Dingolfinger Realschule war (vor Jahren) ein gelungenes Beispiel. Vielleicht bleiben die Wände dann von einer späteren Verunstaltung verschont.

  3. Aus meiner Sicht keine 25000 Euro für die Gestaltung ausgeben!

    Die Fläche kann ja, sowohl für Schülerkunst, Bewuchs, Werbefläche zur Verfügung stehen. Die Länge ist ja nicht kurz.

    Einen Teil als Werbefläche wäre super. Vom Weinfest, Volksfest, Sonderausstellungen im Kastenhof oder anderen kulturellen Veranstaltungen/Einrichtungen könnten man hier den vielen Pendlern, Landau als „Stadt, da ist was los“ vermitteln.

    Bei Schulen könnte man auch einen Wettbewerb starten und die besten Entwürfe werden umgesetzt.

    Um das Ganze aufzulockern wäre sozusagen Brachflächen, die man zu einem späteren Zeitpunkt umsetzen kann, ebenfalls notwendig.

  4. Da mit dem Strassenbau/Lärmschutzwandbau ein nicht unerhebliches Stück Natur zerstört wurde, fände ich es nur fair, die Wand dem Naturbewuchs zu überlassen. Werbeflächen pflastern die Stadt doch zu genüge zu. Und mit dem ganzen Grün muss man sich auch keine Sorgen machen, dass irgendwelche Sprayer ein eventuelles Kunstwerk verschandeln. Also auch niedrigere „Instandhaltungskosten“. Ganz davon zu schweigen, dass sich die Autofahrer weniger auf die Gestaltung einer Lärmschutzwand, als besser auf den Strassenverkehr konzentrieren sollten. 😉

  5. Warum muss es denn so hässlich sein .Könnten man da nicht junge Künstler aus Landau dafür finden.Für das Geld gäbe es bestimmt eine andere verwendung.Und schön sieht anders aus.Ist halt meine Meinung.

  6. Wenn die Wand bemalt wird, entstehen wiederum Kosten, damit der Bewuchs zurückgeschnitten wird. Bin für eine einfache Wand, ohne viel Schnickschnack!!!!!

  7. Nun, ich würde einen schwarzen Schriftzug mit folgendem Inhalt auf das Teil malen lassen: “Dies ist eine Lärmschutzwand für deren Gestaltung man sich nicht einig wurde, wir bitten um ihr Verständnis“

  8. Das Bauauschuss-Objekt von Künstler Kadletz wird wegen mangelnder Beteiligung des Straßenbauamtes nicht weiter verfolgt. Eine andere Variante wurde am 25.11.2013 erst gar nicht diskutiert im Stadtrat. Also war nur das Objekt Kadletz im Kopf der Stadträte. Was wird jetzt mit den 25.000 €, die dafür vorgesehen waren?

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